Jubiläumstag für alle Mitarbeiter(innen) am 24. Februar 2014 in Freiburg
Über den Jubiläumstag wurde in folgenden Medien berichtet:
- Bildungskongress in Freiburg - Homepage der Erzdiözese Freiburg
- Die Erbin der Ordensschulen - Badische Zeitung am 25.02.2014
- Infobox DIE SCHULSTIFTUNG - Badische Zeitung am 25.02.2014
- Wie ein großes Klassentreffen - Badische Zeitung am 25.02.2014
- 25 Jahre Schulstiftung der Erzdiözese - TV Südbaden, 24.02.2014
- Rückblick auf die Veranstaltungen zum Stiftungsjubiläum - FORUM Schulstiftung, Ausgabe 60
Informationen zur Veranstaltung
Nur durch das Zusammenwirken aller in den Schulen und der Stiftungsverwaltung konnte die Existenz der Schulen unter sicheren Rahmenbedingungen langfristig garantiert werden. Die Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg ist so zu einer anerkannten Größe in der Bildungslandschaft Baden-Württembergs geworden.
Hierfür hat die Schulstiftung allen Beschäftigten mit einem gemeinsamen Tag am 24. Februar 2014 in Freiburg gedankt. Dieser Tag sollte ein Zeichen der Wertschätzung für die Arbeit in den vergangenen 25 Jahren sein. In diesen 25 Jahren hat jeder an seinem Ort, haben Sie im Klassenzimmer, in Sekretariat, Verwaltung oder Schulhaus entscheidend dazu beigetragen, dass junge Menschen Werte aus christlichem Geist nicht nur theoretisch vermittelt bekamen, sondern praktisch im Schulalltag erleben konnten.
An diesem Tag sollte der Blick nicht nur zurück, sondern auch in die Zukunft gehen. Was brauchen wir, was braucht die Schulstiftung, um ihre wichtige Aufgabe im Dienst an unserer Gesellschaft auch in Zukunft an den Schulen leisten zu können?
25 Jahre Schulstiftung: WERTe SCHÄTZEN,
unter dieses Motto haben wir den
Jubiläumstag am Montag, den 24. Februar 2014
im Konzerthaus Freiburg
gestellt und erlebten einen Tag voller Impulse, Begegnungen, Gespräche und Anregungen mit hervorragenden Referentinnen und Referenten. Bei den Themenangeboten haben wir an alle in der Schulstiftung Beschäftigten gedacht. Eine ganze Reihe von Themen sind nicht nur für Lehrerinnen und Lehrer interessant, sondern für jeden und jede der in Verwaltung oder im Hausbereich Tätigen. Auch für alle, die unabhängig von beruflicher Tätigkeit Verantwortung als Vater oder Mutter tragen, findet sich auf diesem Marktplatz der Möglichkeiten ein persönlich passendes Angebot.
Dieser Tag war ein Geburtstagsgeschenk an die Beschäftigten der Schulstiftung.
Hierfür hat die Schulstiftung allen Beschäftigten mit einem gemeinsamen Tag am 24. Februar 2014 in Freiburg gedankt. Dieser Tag sollte ein Zeichen der Wertschätzung für die Arbeit in den vergangenen 25 Jahren sein. In diesen 25 Jahren hat jeder an seinem Ort, haben Sie im Klassenzimmer, in Sekretariat, Verwaltung oder Schulhaus entscheidend dazu beigetragen, dass junge Menschen Werte aus christlichem Geist nicht nur theoretisch vermittelt bekamen, sondern praktisch im Schulalltag erleben konnten.
An diesem Tag sollte der Blick nicht nur zurück, sondern auch in die Zukunft gehen. Was brauchen wir, was braucht die Schulstiftung, um ihre wichtige Aufgabe im Dienst an unserer Gesellschaft auch in Zukunft an den Schulen leisten zu können?
25 Jahre Schulstiftung: WERTe SCHÄTZEN,
unter dieses Motto haben wir den
Jubiläumstag am Montag, den 24. Februar 2014
im Konzerthaus Freiburg
gestellt und erlebten einen Tag voller Impulse, Begegnungen, Gespräche und Anregungen mit hervorragenden Referentinnen und Referenten. Bei den Themenangeboten haben wir an alle in der Schulstiftung Beschäftigten gedacht. Eine ganze Reihe von Themen sind nicht nur für Lehrerinnen und Lehrer interessant, sondern für jeden und jede der in Verwaltung oder im Hausbereich Tätigen. Auch für alle, die unabhängig von beruflicher Tätigkeit Verantwortung als Vater oder Mutter tragen, findet sich auf diesem Marktplatz der Möglichkeiten ein persönlich passendes Angebot.
Dieser Tag war ein Geburtstagsgeschenk an die Beschäftigten der Schulstiftung.
Der Tag im Überblick:
Ab 9.00 Uhr | Anreise und Einstimmung |
9.45 Uhr | Konzerthaus Rolf-Böhme-Saal: Begrüßung, Impressionen aus den Stiftungsschulen |
10.15 Uhr | Eröffnungsvortrag: P. Klaus Mertes SJ Dankbarkeit – Über die Freude des Gebens und Nehmens |
10.45 Uhr | Infos zum Programm mit einem kleinen Lernexperiment |
11.00 Uhr | Pause |
11.30 Uhr | 1. Vortrags- und Workshoprunde Themen zur Auswahl |
12.45 Uhr | Mittagspause Verpflegung im Konzerthaus und im St. Ursula-Gymnasium |
13.45 Uhr | 2. Vortrags- und Workshoprunde Zweites Thema zur Auswahl |
15.00 Uhr | Kleine Mittagsmusik |
15.15 Uhr | Schlussvortrag: Prof. Dr. Joachim Bauer Motivation durch Beziehung |
16.00 Uhr | Segensgebet und Sendung |
16.15 Uhr | Ende des Jubiläumstages |
Themen der Vortrags- und Workshoprunden:
Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer suchte sich im Vorfeld für die beiden Vortrags- und Workshoprunden aus den folgenden elf Angeboten zwei Themen heraus. Die Themen richteten sich an Lehrer/innen (L), an Erzieher/innen (E) oder an Verwaltungsangestellte und andere Mitarbeiter/innnen (V).
Nr. | Referent(in) | Thema | für |
1 | Prof. Dr. Michaela Brohm | Motivation kann man lernen!(Mit einem Praxistest) | LE |
2 | Wolfgang Endres i.V. von Prof. Dr. Ralph Dawirs | Erziehungsirrtümer | LEV |
3 | Dr. Ulrich Eberl | Zukunft 2050 | LEV |
4 | Martin Kramer | Abenteuer Mathematik | LE |
5 | Jürgen Leide | Profil Katholischer Schulen | LEV |
6 | Maike Plath | Lehrer als Schauspieler | LE |
7 | Prof. Dr. Hartmut Rosa | Schule als Resonanzraum | LE |
8 | Sibylle Wanders | Gewaltfrei Lernen | LE |
9 | Sylvia Kéré Wellensiek | Resilienz: Fels statt Hamster | LEV |
10 | Dr. Reinhard Winter | Jungen verstehen | LEV |
11 | Thomas Wolff | Was Kinder im Internet tun | LEV |
THEMA 1: Motivation kann man lernen! Eine Antwort auf das Grundproblem vieler Lehrer - mit einem Praxistest

Trier. Professorin für Empirische Lehr-Lern-Forschung und Didaktik im Fach Bildungswissenschaften an der Universität Trier. Trainer- und Beraterausbildungen, Entwicklung von pädagogisch-psychologischen Programmen für Studierende, Lehrer/innen, Schulleiter/innen. Deutscher Trainerpreis 2001/02 des Bundesverbandes ausgebildeter Trainer und Berater (BaTB) für das schülerbezogene Sozialkompetenzprogramm «Meisterwerker».


St. Blasien. Referent in der Lehrerfortbildung, Mitbegründer und Koordinator des BeltzForums.

THEMA 2: Die 10 größten Erziehungsirrtümer – und wie wir es besser machen können

Erlangen. Zoologe, Meeresforscher, Hirnforscher, Doktor der Naturwissenschaften, Professor für Neurobiologie.
Als Entwicklungs- und Gehirnexperte hat er zahlreiche grundlegende Arbeiten zur Entwicklung des Gehirns und des Verhaltens verfasst.

HINWEIS: Herr Prof. Dr. Ralph Dawirs kann leider nicht an der Veranstaltung teilnehmen. In enger Abstimmung mit ihm wird Wolfgang Endres, der schon vielfach mit Ralph Dawirs zusammen gearbeitet hat, diesen Vortrag zum selben Thema übernehmen. Prof. Dr. Michaela Brohm wird deswegen den Vortrag zum Thema 1 (Motivation) ohne Wolfgang Endres als Co-Referenten halten. An den auf den Teilnehmerausweisen aufgedruckten Orten und Zeiten ändert sich hierdurch nichts.
THEMA 3: Zukunft 2050: Wie wir morgen leben werden – und was das für die Schule heute bedeutet

München. Wissenschaftsautor, Zukunftsforscher, Leiter der Innovationskommunikation der Siemens AG.

THEMA 4: Mathematik als Abenteuer

Tübingen. Theaterpädagoge, Dozent für handlungsorientierte Didaktik, Theater- und Gymnasiallehrer.

THEMA 5: Vor allem: Der Mensch – Profil Katholischer Schulen
In Zeiten der Neurobiologie zeigt sich «Beziehung» deutlich als Grundlage und stets begleitendes Element von Bildung(sprozessen). Was heißt das in der Praxis für eine spezifische Pädagogik an katholischen Schulen?
THEMA 6: «Spielend» unterrichten – Lehrer als Schauspieler

Berlin. Lehrerin für Darstellendes Spiel, Deutsch und Musik in der Sekundarstufe, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Theater in Schulen, Jurorin für das Theatertreffen der Jugend Berlin, Referentin am Berlin-Brandenburger Landesinstitut für Schule (LISUM).

THEMA 7: Schule als Resonanzraum - Lehren und Lernen in Resonanzbeziehungen

Jena. Professor für Allgemeine und Theoretische Soziologie und Sprecher der Kollegforschergruppe 1642 «Postwachstumsgesellschaften» an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Leiter von Sommerakademien der Deutschen SchülerAkademie. Davor Lehrtätigkeit an der Universität Augsburg, an der Universität Duisburg-Essen und an der New School for Social Research in New York. Herausgeber der internationalen Fachzeitschrift Time & Society. 2006 Thüringer Forschungspreis für Grundlagenforschung.
Jeder Lehrende hat schon einmal die Erfahrung gemacht, wie es ist, wenn es ihm gelingt, die Aufmerksamkeit der Schüler so zu fesseln, dass es «knistert» im Klassenzimmer, wenn ein Moment des wechselseitigen geistigen Berührens und Berührtwerdens entsteht, in dem es niemandem mehr schwerfällt, dem Unterricht zu folgen oder sich auf den Stoff zu konzentrieren. Umgekehrt kennt aber auch jeder jene anderen Momente,
in denen das Gefühl entsteht, «ins Leere zu reden»: Das eigene Bemühen bleibt ohne Resonanz, ohne Widerhall, es kommt nichts zurück. Lehren und Lernen, so lautet Rosas Leitthese, gelingt dann und dort, wo Schule zu einem Resonanzraum wird – es misslingt (im Extremfall mit den schwerwiegenden Konsequenzen des Schulversagens auf der einen und des Burnout auf der anderen Seite), wo die Interaktionsbeziehungen «stumm» bleiben. Prof. Rosa untersucht und diskutiert die Bedingungen für die Ausbildung bzw. das Verstummen solcher Resonanzverhältnisse.
in denen das Gefühl entsteht, «ins Leere zu reden»: Das eigene Bemühen bleibt ohne Resonanz, ohne Widerhall, es kommt nichts zurück. Lehren und Lernen, so lautet Rosas Leitthese, gelingt dann und dort, wo Schule zu einem Resonanzraum wird – es misslingt (im Extremfall mit den schwerwiegenden Konsequenzen des Schulversagens auf der einen und des Burnout auf der anderen Seite), wo die Interaktionsbeziehungen «stumm» bleiben. Prof. Rosa untersucht und diskutiert die Bedingungen für die Ausbildung bzw. das Verstummen solcher Resonanzverhältnisse.
THEMA 8: GEWALTFREI LERNEN – das Trainingskonzept für soziale Bildung

THEMA 9: Fels in der Brandung statt Hamster im Rad In 10 Schritten zu persönlicher Resilienz

Fischen am Ammersee. Dipl.-Ing. Innenarchitektur, Trainerin, Therapeutin (Physio- und Psychotherapie nach HPG), Coach, Leiterin eines Trainings- und Ausbildungsinstituts am Starnberger See.

THEMA 10: Jungen verstehen und unterstützen

Tübingen. Dr. rer. soc., Diplompädagoge in der Leitung des Sozialwissenschaftlichen Instituts Tübingen; berät Schulen und andere Organisationen zu Jungenfragen.

Männlich-Sein: Warum und wie sind Jungen «männlich»? Im Vortrag werden diese Hintergründe des Jungeseins aufgezeigt. Es wird erklärt, was Jungen in ihrem Männlich-Werden und -Sein brauchen und wie sie darin von Erziehenden unterstützt werden können.
THEMA 11: Was Kinder im Internet tun

Frankfurt. Journalist, Studium d. Sonder- und Heilpädagogik, Gründer d. Kinderbuchverlages Wolff Ffm.

Lehrer sollten das Internet deshalb nicht ignorieren, sondern in ihre Arbeit integrieren – in dem Seminar gibt es Informationen, was man als Lehrer über die virtuelle Lebenswelt der Schüler wissen muss – und dass Lehrer mehr Internetkompetenz haben, als viele Schüler der Generation Web 2.0.
Rahmenprogramm für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rolf-Böhme-Saal des Freiburger Konzerthauses
9.45 Uhr: Impressionen aus den Stiftungsschulen

Der Photodesigner und Verleger Achim Käflein lebt und arbeitet in Freiburg. Dort betreibt er ein Studio für Werbephotographie und eine eigene Buchedition. Darüberhinaus photographiert er im Auftrag für Buch- und Magazin-Verlage im In-und Ausland. Viele seiner ca. 80 Bildbände erhielten Auszeichnungen und Preise, darunter den «World Cookbook Award» für das beste Kochbuch.

In einer dynamischen AV Show auf der Großleinwand des Freiburger Konzerthauses präsentiert er seine Impressionen aller Schulen in beeindruckenden Bildsequenzen, die mit der passenden Musik kombiniert, zu einem optischen und akustischen Erlebnis werden.
10.15 Uhr Eröffnungsvortrag: Dankbarkeit – Über die Freude des Gebens und Nehmens

15.00 Uhr: Kleine Mittagsmusik

Schülerin in der 11. Klasse am Kolleg St. Sebastian Stegen, Jungstudentin an der Hochschule für Musik und Theater München

Mit einem kleinen Ensemble wird Annika Starc vor dem Schlussvortrag im Rolf-Böhme-Saal des Konzerthauses einen musikalischen Akzent setzen.
- Gabriel Kilcher (Violine)
- Friederike Haselberger (Viola)
- Felix Roser (Violoncello)
15.15 Uhr Schlussvortrag: Motivation durch Beziehung, Erziehung als Spiegelung: Was können Eltern und Lehrkräfte von der Hirnforschung lernen?

Freiburg. Univ.-Prof. Dr. med., Internist und Facharzt für Psychosomatische Medizin, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Freiburg.
