FORUM.direkt 07/2024
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
die Sommerferien stehen vor der Tür. Der eine oder die andere von Ihnen wird denken: Endlich! Schließlich müssten die Tage vor den Ferien manchmal doppelt so lang sein. Die letzten Korrekturen abschließen, Noten machen und eintragen, Wander- oder Projekttage organisieren, an Notenkonferenzen teilnehmen, Abschlussgottesdienste planen und vieles mehr. Wir alle kennen diese spezielle Zeit am Ende eines Schuljahres.
Dazu kommen private Termine, die sich seltsamerweise immer im Juli häufen – ein ähnliches Phänomen tritt meist im Dezember auf. Ich weiß, unser Beruf ist mitunter fordernd, und so danke ich Ihnen heute von Herzen für Ihre Arbeit. Sie alle leisten jedes Jahr viel für die Schulstiftung und ihre Schulen. In den vergangenen Monaten haben Sie mit großem Einsatz und viel Leidenschaft dafür gesorgt, dass unsere Schülerinnen und Schüler nicht nur Wissen erwerben, sondern auch als Menschen wachsen konnten. Sei es durch Ihr Engagement für bestimmte Projekte wie „fair.nah.logisch.-pädagogisch“ oder Exkursionen, die Sie möglich gemacht haben.
Nun haben Sie es geschafft: Es sind (fast) Ferien. Ob sich dieses Wort aus dem Französischen faire rien (nichts tun) oder dem Lateinischen feriae (Feiertage, Festtage) ableitet, sei dahingestellt. Wichtig bleibt, dass man sich die Zeit nimmt, nichts tut, sich Ruhe gönnt, Kraft tankt und den ein oder anderen schönen Tag allein und/oder mit der Familie erlebt.
Mit herzlichen Grüßen und den besten Wünschen! Genießen Sie den Sommer!
Ihr Patrick Krug
die Sommerferien stehen vor der Tür. Der eine oder die andere von Ihnen wird denken: Endlich! Schließlich müssten die Tage vor den Ferien manchmal doppelt so lang sein. Die letzten Korrekturen abschließen, Noten machen und eintragen, Wander- oder Projekttage organisieren, an Notenkonferenzen teilnehmen, Abschlussgottesdienste planen und vieles mehr. Wir alle kennen diese spezielle Zeit am Ende eines Schuljahres.
Dazu kommen private Termine, die sich seltsamerweise immer im Juli häufen – ein ähnliches Phänomen tritt meist im Dezember auf. Ich weiß, unser Beruf ist mitunter fordernd, und so danke ich Ihnen heute von Herzen für Ihre Arbeit. Sie alle leisten jedes Jahr viel für die Schulstiftung und ihre Schulen. In den vergangenen Monaten haben Sie mit großem Einsatz und viel Leidenschaft dafür gesorgt, dass unsere Schülerinnen und Schüler nicht nur Wissen erwerben, sondern auch als Menschen wachsen konnten. Sei es durch Ihr Engagement für bestimmte Projekte wie „fair.nah.logisch.-pädagogisch“ oder Exkursionen, die Sie möglich gemacht haben.
Nun haben Sie es geschafft: Es sind (fast) Ferien. Ob sich dieses Wort aus dem Französischen faire rien (nichts tun) oder dem Lateinischen feriae (Feiertage, Festtage) ableitet, sei dahingestellt. Wichtig bleibt, dass man sich die Zeit nimmt, nichts tut, sich Ruhe gönnt, Kraft tankt und den ein oder anderen schönen Tag allein und/oder mit der Familie erlebt.
Mit herzlichen Grüßen und den besten Wünschen! Genießen Sie den Sommer!
Ihr Patrick Krug
Kooperation der Schulstiftung mit dem Konradsblatt geht weiter
Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Schulstiftung und dem Konradsblatt wird mit zwei Projekten fortgesetzt. „The Real Social Media“
Über 100 Schülerinnen und Schüler nahmen am Projekt „The Real Social Media“ teil, bei dem Konradsblatt-Redakteure verschiedene Schulen besuchten und Einblicke in das journalistische und redaktionelle Arbeiten gaben. Der Titel „The Real Social Media“ spielt bewusst auf die oft nicht sozialen „sozialen Netzwerke“ im Internet an.
Ziel des Projekts war es, den Jugendlichen Medienkompetenz zu vermitteln, ihnen Orientierung im Mediendschungel zu geben und sie zu befähigen, sich darin zurechtzufinden. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten kreative Ideen und Geschichten, verfassten kritische Überlegungen und reflektierte Essays. Am Ende des Projekts durften sie selbst einige Seiten im Konradsblatt gestalten und sogar ein wenig layouten und redigieren.„Die Arbeit an unseren Beiträgen hat uns Spaß gemacht, weil viele unterschiedliche Talente gefragt waren, von denen jedes zum Gelingen des Ganzen beigetragen hat“, lautete das positive Fazit eines Religionskurses, der ebenfalls am Projekt teilnahm.
Broschüre Zusätzlich entstand in Zusammenarbeit mit dem Konradsblatt in diesem Jahr erstmals eine Broschüre, die die Arbeit der Schulstiftung und ihrer Schulen vorstellt. 15.000 Exemplare wurden bei Tagen der offenen Tür und anderen Veranstaltungen an Eltern und die interessierte Öffentlichkeit verteilt.
Das Sonderheft für das Schuljahr 2024/25 wird im Januar erscheinen und ein Schwerpunktthema behandeln, das für alle Schulen der Schulstiftung von Bedeutung ist.
Durch diese Kooperation wird die Schulstiftungsgemeinschaft weiterhin gedruckte Medien für die Öffentlichkeitsarbeit nutzen und für ihre Einrichtungen werben. Die Fortführung dieser erfolgreichen Zusammenarbeit verspricht auch in Zukunft spannende Projekte und wertvolle Erfahrungen für die Schülerinnen und Schüler.
Drei Fragen an Marco Cataldo
Drei Fragen an Marco Cataldo. Er tritt die Nachfolge von Petra Dollhofer als Schulleiter an der Heimschule Lender in Sasbach an.1. Welche spannenden Stationen und Erlebnisse haben Sie auf Ihrem Weg zur Schulstiftung Freiburg durchlaufen, die Sie besonders geprägt haben?
Als Auslandsdienstlehrkraft und stellvertretender Schulleiter an einer Begegnungsschule in Italien hat mich die Mischung der unterschiedlichen pädagogischen und didaktischen Ansätze der Kollegen aus Italien und aus verschiedenen deutschen Bundesländern (Hamburg, Berlin, Bayern, Rheinland-Pfalz) sehr beeinflusst;
ferner sind die deutschen Auslandsschulen nicht selten Vorreiter neuer Konzepte, die von der KMK forciert werden: Das ist zwar sehr anstrengend und zeitintensiv, aber auch überaus spannend und horizonterweiternd (Beispiele: Inklusion und Binnendifferenzierung - damals an Schulen in Deutschland noch weitgehend unbekannt);
nach meinen Jahren in Italien musste ich als Leiter einer Marchtaler Plan Schule im Ostalbkreis bei allen Schulentwicklungsthemen die besonderen reformpädagogischen Ansätze von Montessori bis Peter Petersen im Blick behalten; der besondere Fokus auf die christliche Anthropologie hat meine Einstellungen als Pädagoge in diesen Jahren außerdem wesentlich geprägt.
2. Wenn Sie eine „Superkraft“ hätten, die Ihnen in Ihrer Rolle als Schulleiter am meisten helfen würde, welche wäre das und warum?Über die Superkräfte mach ich mir mal gesondert Gedanken: Wichtig sind für mich tatsächlich ein gewisser Pragmatismus und Unaufgeregtheit gerade in heiklen Situationen, Zuversicht und Optimismus - Jammern ist meine Sache nicht!
(Eigentlich scheint mir das in einer Zeit der kollektiven Schnappatmung fast schon eine Superkraft zu sein).
3. Auf was/wen freuen Sie sich im neuen Schuljahr am meisten? Speziell im kommenden Schuljahr freue ich mich auf die Aufgaben, die mich und meine Kollegen im Zusammenhang mit der Wiedereinführung von G9 und dem 150-jährigen Jubiläum der Heimschule Lender erwarten.
Auf die Heimschule Lender freue ich mich generell, weil bei dem breiten Angebot auch die alten Sprachen und die Musik intensiv betrieben werden.
Durch meinen Umzug vom Schwabenland ins Badische werde ich mich außerdem wieder besser verständigen können (ich bin über ein A2 im Schwäbischen nie hinausgekommen).
Bildung trifft Zukunft: Eröffnungsworkshop des AI Horizon-Projekts
Mit einem zweitägigen Kickoff-Workshop in Freiburg startete das Projekt AI Horizon offiziell. Wie kann künstliche Intelligenz verantwortungsvoll eingesetzt werden? Unter anderem mit dieser Frage beschäftigten sich 25 Lehrerinnen und Lehrer der Schulstiftung bei der Auftaktveranstaltung zu AI Horizon. Neben der Diskussion von ethischen Fragestellungen erwarben die Teilnehmenden Fachwissen von KI-Experten und testeten neue Technologien. Um den Austausch in den kommenden Wochen fortzuführen, vernetzten sich die Lehrkräfte untereinander und in Einzelgruppen über den MS 365 Tenant der Schulstiftung via MS Teams und bauten eine Bibliothek relevanter Lektüren auf.
Das Projektteam stellte eingangs die Konzeption (siehe hier) von AI Horizon vor, danach begrüßte Volker Leitzgen, Vertreter des Projektpartners Microsoft. Weitere Experten waren Michael Brenner vom Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL). Er hielt einen Vortrag über den Einsatz von KI in Schulen und leitete einen Workshop zum Thema Prompt Engineering. Professorin Hannah Bast von der Universität Freiburg vermittelte Grundlagenwissen über neuronale Netze und diskutierte mit den Teilnehmern die Chancen und Risiken der künstlichen Intelligenz.
Einblick in die KI-InfrastrukturEin besonderer Schwerpunkt des Workshops lag auf der Vorstellung der neuen KI-Infrastruktur des Projekts. Die Lehrkräfte wurden über Nachhaltigkeitsaspekte wie CO2-Emissionen informiert und lernten die Unterschiede zwischen großen Sprachmodellen (wie GPT-4o und GPT-3.5-Turbo) und kleineren Modellen (wie Phi-3-mini-4k und LLaMA 2-7B) kennen. Darüber hinaus erhielten sie eine Einführung in die Werkzeuge für verantwortungsvolle KI, darunter RAG, fine tuning, Red Teaming und Content Safety Filter.
UNESCO-Guidance für KI in der BildungEin weiterer wichtiger Programmpunkt war die Auseinandersetzung mit der UNESCO-Guidance für generative KI in der Bildung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten den neuen KI-Assistenten Horizon testen, der zuvor mit der UNESCO-Guidance sowie anderen ethischen und rechtlichen Texten indexiert wurde. Diese Praxisübung bot den Lehrkräften die Möglichkeit, die ersten Schritte zur Entwicklung einer vielseitigen Projekt-Web-App zu erleben und die Empfehlungen der UNESCO für ihre Seminarkurse zu evaluieren.
Blick in die ZukunftDas AI Horizon Team trifft sich am 27. September zur nächsten Veranstaltung mit 200 Schülerinnen und Schülern, 25 Lehrkräften und externen Rednern.
Den ausführlichen Artikel mit Bildern und Videos finden Sie hier.
Schülerin bzw. Schüler als Jurymitglied gesucht
Wir suchen ein Jurymitglied für den Umweltpreis der Erzdiözese Freiburg. Mit dem Umweltpreis werden jedes Jahr Projekte, Aktionen oder Veranstaltungen ausgezeichnet, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Weil die Schulen der Schulstiftung schon häufig bei diesem Wettbewerb erfolgreich waren, dürfen wir in diesem Jahr selbst einen Juror/eine Jurorin stellen. Einzige Voraussetzung ist, dass sich diese Person bereits an der Schule oder darüber hinaus für die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit eingesetzt hat. Sie haben einen geeigneten Schüler/eine geeignete Schülerin im Auge? Dann wenden Sie sich bitte an Ihre Schulleitung.
Sie beteiligen sich selbst an einem Umweltprojekt Ihrer Schule? Dann können Sie auch dieses beim Umweltpreis der Erzdiözese Freiburg einreichen. Hier gibt es wertvolle Preise zu gewinnen!Der Bewerbungsschluss ist am 25. Oktober 2024.
Instagram in der Schule: Ein medienpädagogisches Konzept und Instrument der Öffentlichkeitsarbeit
Online-Fortbildungam 7. November 2024, 14 - 17 Uhr
Viele Schulen haben bereits erfolgreiche Insta-Accounts, andere wünschen sich einen oder sind im Veröffentlichen von Posts noch eher zurückhaltend. Mit der Online-Fortbildung wird einem langjährigen Wunsch der Schulen nach Unterstützung im Bereich Social Media nachgekommen. Lehrkräfte erhalten in einer Fortbildung erste Einblicke und erfahren, wie ein Instagram-Account effektiv genutzt werden kann.
Warum Social Media in der Schule?
Schülerinnen und Schüler verbringen täglich viele Stunden in sozialen Netzwerken. Daher ist es eine wichtige Aufgabe der Schule, Jugendliche in der digitalen Welt zu begleiten und ihnen zu vermitteln, wie sie sich dort verantwortungsvoll bewegen können.
Instagram bietet Schulen zahlreiche Vorteile. Es kann die Schulhomepage ergänzen, indem es aktuelle Einblicke in das Schulleben, die Vorstellung der Schulgemeinschaft sowie Ankündigungen von Terminen und Veranstaltungen direkt an ein breites Publikum liefert. Diese Beiträge erreichen die Nutzerinnen und Nutzer, ohne dass diese aktiv die Schulhomepage aufrufen müssen, und erscheinen stattdessen regelmäßig im Feed.Wer kann teilnehmen?
Generell können alle Lehrkräfte teilnehmen, speziell konzipiert ist die Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer, die im kommenden Schuljahr eine Instagram-AG übernehmen möchten.
Inhalte:
- Einführung: Warum Insta in der Schule?
- Ist-Zustand an den Schulen, wer macht bisher was?
- Zu Instagram und wie es funktioniert
- Rechtliches
- Mögliche Organisation der AG
- Best-Practice
Referent ist Florian Fromm, Social Media-Redakteur bei Caritas International
Den Link zum Online-Anmeldeformular finden Sie hier. Anmeldeschluss ist der 27.09.2024.
