FORUM.direkt 06/2024
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
waren Sie eigentlich schon einmal in der Geschäftsstelle der Schulstiftung? Wenn ja, dann liegt Ihr Besuch wahrscheinlich schon etwas länger zurück - vielleicht erinnern Sie sich noch an unsere alten Räume in der Münzgasse. Seit nunmehr drei Jahren ist unser Team in der Bismarckallee 14 zuhause.
Die meisten von Ihnen kennen uns vermutlich eher durch den Kontakt mit Ihrer Personalsachbearbeiterin, wenn es um Fragen zu Ihrem Gehalt oder andere verwaltungstechnische Angelegenheiten geht. Auf den ersten Blick gibt es für Sie also scheinbar kaum Gründe, persönlich bei uns in Freiburg vorbeizuschauen. Doch hinter den Kulissen unserer Stiftung tut sich einiges, das es wert ist, entdeckt zu werden! Egal, ob Sie also schon mal persönlich in unseren (neuen) Räumen waren - bei der Schulstiftung in Freiburg sind Sie immer gut aufgehoben.
Heute erhalten Sie die erste Ausgabe unseres neuen Infobriefs FORUM.direkt. In regelmäßigen Abständen werden wir Sie künftig über spannende Neuigkeiten aus der Schulstiftung und ihren Schulen informieren. Freuen Sie sich auf Einblicke in aktuelle Projekte, interessante Entwicklungen und inspirierende Geschichten.
Lassen Sie sich überraschen und bleiben Sie neugierig!
Beste Grüße
Ihr Patrick Krug
waren Sie eigentlich schon einmal in der Geschäftsstelle der Schulstiftung? Wenn ja, dann liegt Ihr Besuch wahrscheinlich schon etwas länger zurück - vielleicht erinnern Sie sich noch an unsere alten Räume in der Münzgasse. Seit nunmehr drei Jahren ist unser Team in der Bismarckallee 14 zuhause.
Die meisten von Ihnen kennen uns vermutlich eher durch den Kontakt mit Ihrer Personalsachbearbeiterin, wenn es um Fragen zu Ihrem Gehalt oder andere verwaltungstechnische Angelegenheiten geht. Auf den ersten Blick gibt es für Sie also scheinbar kaum Gründe, persönlich bei uns in Freiburg vorbeizuschauen. Doch hinter den Kulissen unserer Stiftung tut sich einiges, das es wert ist, entdeckt zu werden! Egal, ob Sie also schon mal persönlich in unseren (neuen) Räumen waren - bei der Schulstiftung in Freiburg sind Sie immer gut aufgehoben.
Heute erhalten Sie die erste Ausgabe unseres neuen Infobriefs FORUM.direkt. In regelmäßigen Abständen werden wir Sie künftig über spannende Neuigkeiten aus der Schulstiftung und ihren Schulen informieren. Freuen Sie sich auf Einblicke in aktuelle Projekte, interessante Entwicklungen und inspirierende Geschichten.
Lassen Sie sich überraschen und bleiben Sie neugierig!
Beste Grüße
Ihr Patrick Krug
Gemeinsam gegen Klimaangst und Fatalismus!
Im Rahmen des Projekts fair.nah.logisch.-pädagogisch haben sich zwölf Schulteams beim Zukunftsforum 2024 in Rastatt intensiv mit Nachhaltigkeit und globaler Gerechtigkeit auseinandergesetzt. Ihr Ziel: Diese Themen nicht nur im Unterricht behandeln, sondern auch im Alltag leben und gemeinsam in der Stiftungsgemeinschaft vorantreiben. Das innovative, bottom-up entwickelte Konzept ermöglicht Vernetzung und Austausch zu Best-Practice-Beispielen, stellt pädagogische Ziele in den Mittelpunkt und lädt zur wechselseitigen Herausforderung ein. Klimaschutz beginnt bei der einzelnen Person, doch um die Herausforderungen zu bewältigen, müssen alle Hand in Hand tätig werden und gemeinsam Verantwortung übernehmen. Denn gemeinsam sind wir mehr als ein bloßer Tropfen auf den heißen Stein, gemeinsam können wir etwas bewegen, davon ist auch Stiftungsdirektor Patrick Krug überzeugt, der die Tagung eröffnete und alle Teilnehmenden motivierte, weiter an ihren Projekten zu arbeiten.
Gemeinsam überlegten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer angeleitet von verschiedenen Bildungsreferenten, wie sie für ihre Projekte mehr Aufmerksamkeit erreichen und sich noch besser vernetzen können. Um die eigene Sichtbarkeit zu erhöhen, dazu braucht es nämlich einiges an Knowhow: zum Planen einer Kampagne, bei der Stakeholderanalyse oder beim Entwickeln von Verhandlungsstrategien mit Beteiligten und Verantwortlichen. Hilfreiches Instrument ist dabei der Entwicklungsbaum, der in jeder Schule öffentlich ausgestellt wird und den aktuellen Stand der Bemühungen beschreibt.
Folgende Schulen der Schulstiftung sind bereits bei „fair.nah.logisch.-pädagogisch“ dabei und damit WeltFAIRänderer: Klosterschule vom Hl. Grab Baden-Baden, Gymnasium St. Paulusheim Bruchsal, Heimschule St. Landolin Ettenheim, St.Ursula Gymnasium Freiburg, St. Raphael Schulen Heidelberg, Klosterschulen Offenburg, Heimschule Lender Sasbach, Liebfrauenschule Sigmaringen, St.-Dominikus-Gymnasium Karlsruhe, St. Ursula Schulen Villingen, Heimschule Kloster Wald, Ursulinen-Gymnasium Mannheim.
Für weitere Informationen zum Konzept stehen die Projektverantwortlichen Christoph Klüppel und Joachim Nebel gerne zur Verfügung.
Noch nichts Neues zum G9
Staatssekretär Volker Schebesta gibt bei der Schul- und Internatsleiterkonferenz Einblicke in die aktuelle Bildungspolitik
Mit Volker Schebesta, Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, hatte die Schul- und Internatsleiterkonferenz einen hochrangigen Gast. Nachdem Stiftungsdirektor Patrick Krug die Schulstiftung in ihren Grundzügen vorgestellt hatte, ging es um aktuelle Entwicklungen in der Bildungspolitik. Dabei interessierte die Anwesenden vor allem ein Thema: Wie ist denn der Stand der Dinge bei der Umstellung von G8 auf G9 in Baden-Württemberg?Volker Schebesta, der auch Mitglied im Diözesanrat der Erzdiözese Freiburg ist nahm sich viel Zeit für die Anwesenden und beantwortete zahlreiche Fragen. Dabei machte er deutlich, dass die Rückkehr zu G9 so früh wie möglich umgesetzt werden solle. Wegen der notwendigen Änderungen des Schulgesetzes bedeute dies frühestens zum Schuljahr 2025/26. Nach Meinung des CDU-Politikers könne man jedoch nicht einfach zum Halbtagesgymnasium zurückkehren. Die Schulgebäude seien in den vergangenen Jahren allesamt erweitert worden, hätten mittlerweile eine Mensa oder andere Räume für die Nachmittagsbetreuung. Außerdem betonte der Staatssekretär, dass man sich auch Gedanken darüber machen müsse, welche Inhalte künftig unterrichtet würden: „Welchen Anspruch haben wir denn an unser Gymnasium?“
Weitere Überlegungen, die er in diesem Zusammenhang äußerte, lauteten: Sollte es eventuell den Schulträgern überlassen werden, ob sie G9 einführen, um besser auf die Gegebenheiten vor Ort reagieren zu können? Könnte es für einen Teil der Schülerinnen und Schüler weiterhin den Weg zum Abitur nach acht Jahren geben? Wie viele Säulen wird unser Schulsystem künftig umfassen? Was wird aus der Realschule? Antworten auf diese Fragen blieben gezwungenermaßen vage, das meiste wird erst in den kommenden Monaten entschieden. Klar wurde jedoch, dass der Spielraum für freie Schulträger, wie die Schulstiftung, generell größer sei. Die Beurlaubungspraxis von Landesbeamtinnen und -beamten an die Schulstiftung sowie Schwierigkeiten bei der Schülerbeförderung im ländlichen Raum waren weitere Themen, die mit Volker Schebesta besprochen wurden.
Drei Fragen an...
Matthias Weber, neuer Schulleiter am Gymnasium der Liebfrauenschule Sigmaringen
1. Wo kommen Sie her, wo gehen Sie hin?Ursprünglich komme ich aus Eriskirch in der Nähe von Friedrichshafen. Am Graf-Zeppelin-Gymnasium erlangte ich 1999 das Abitur. Im Anschluss zog es mich zum Studium nach Freiburg und Canterbury, wo ich meinen Master of Arts und mein 1. Staatsexamen in Englisch und Geschichte absolvierte. Von Freiburg ging es nach Giengen a.Br. an das Margarethe-Steiff-Gymnasium und das Seminar Esslingen. Um die Bildungsvielfalt in Baden-Württemberg weiter kennenzulernen, entschied ich mich nach dem 2. Staatsexamen für die Ludwig-Erhard-Schule in Sigmaringen – eine berufliche Schule. Dort wurde ich 2016 zum Abteilungsleiter für die kaufmännische Berufsschule, die kaufmännischen Berufskollegs und das VABO (Vorbereitung Arbeit und Beruf ohne Deutschkenntnisse) ernannt.
Im August kehre ich an das allgemeinbildende Gymnasium zurück und gehe an eine besondere Schule - die Liebfrauenschule Sigmaringen. Als Schule in privater Trägerschaft ist sie ein wichtiger Bestandteil der Vielfalt in der Bildungslandschaft des Landkreises Sigmaringen.
2. Welche Visionen haben Sie im Gepäck, worauf freuen Sie sich?Ich komme an eine Schule, in eine Gemeinschaft, die sich durch Vielfalt, Offenheit, Fürsorge und Wertschätzung auszeichnet. Glaube und Werte sind ein elementarer Baustein dieser Schulgemeinschaft. Mein Anliegen ist es, die Liebfrauenschule als einen Ort mitzugestalten, an dem neue Konzepte für Unterrichtsentwicklung, Lernentwicklung und Persönlichkeitsentwicklung, gerade im Bereich der Digitalisierung, ausprobiert und ermöglicht werden.
3. Werfen Sie einen kurzen Blick in Ihre Vergangenheit als Pädagoge: Welche Erfahrungen haben Sie in besonderem Maße geprägt?Prägend für meine Arbeit als Lehrer war und ist es, in jeder Situation genau zu zuhören und nicht vorschnell zu urteilen oder Lösungen „parat“ zu haben. In den vergangenen Jahren hat mir der Unterricht an einer beruflichen Schule, insbesondere mit geflüchteten Jugendlichen und jungen Erwachsenen gezeigt, wie entscheidend Herkunft für Bildung ist. Mit welchem Privileg wir ausgestattet sind, in die Schule zu gehen, zu lernen, zu diskutieren und unseren Glauben frei zeigen zu dürfen.
Schulstiftung @ LinkedIn
Die Schulstiftung hat seit kurzem eine Unternehmens-Seite beim beruflichen Netzwerk LinkedIn. Dort werden die Nutzerinnen und Nutzer über aktuelle Themen, Projekte und Aktionen, wie fair.nah.logisch.-pädagogisch, den GECKO-Kurs, das Gipfeltreffen oder COMPASSION informiert. Außerdem gibt es bei LinkedIn die Möglichkeit, Stellenausschreibungen zu platzieren. Über die Plattform möchte die Schulstiftung ihr Netzwerk weiter ausbauen und insbesondere die Öffentlichkeit auch über zukünftige Vorhaben, wie das Digitalisierungsprojekt Edu360° informieren. Es ist möglich, die Posts auch ohne eigenes Profil zu lesen. Falls Sie bereits bei LinkedIn registriert sind, tragen Sie bitte die Schulstiftung als Ihren Arbeitgeber ein.Wenn Sie diesen Infobrief nicht direkt per E-Mail erhalten haben, können Sie Ihre Mailadresse für den Versand von FORUM.direkt hier anmelden.
